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Interview mit Guru Shri Yogi Matsyendranath Maharaj

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Ich habe den Name von Guru erhalten. Meine Gurus Shri Mithileshnath Maharaj und Shri Devnath Maharadj haben beschlossen, dass diesen Name mir passt. In unserer Tradition ist es üblich zwei wichtigsten Diksha von zwei verschiedenen Lehrern zu erhalten. Einige meiner Guru-bhai waren ziemlich überrascht, weil Matsyendranath der Lehrer von Gorakshanath war, der die Ishta-deva vielen Nath Yogis in Indien ist. Allerdings in der Tradition von Nath Yogis gibt man den Vorzug Gorakshanatha als Begründer der Tradition. Trotz der Tatsache, dass der Name nicht einfach ist, hat mein Guru entschieden, dass er ein Recht zu sein hat, und gab ihn mir während Diksha (Initiation), und aufnahm als Schüler. Im Laufe allen Initiationen hat er diesen Namen nicht geändert. In Indien, wissen viele Menschen Matsyendranath einerseits als Begründer der tantrischen Tradition, andererseits als Begründer des Yogas. Er ist der Schutzpatron von Nepal, in Kathmandu wurden zwei Tempel zu seinen Ehren gebaut, aber im Moment blieb das tantrische System, das von Matsyendranath geht, fast nicht erhalten, oder besser gesagt, fand sie eine andere Art, die anders ist als die Art dem die Nachfolger von Gorakshanath folgen (in der Tradition von Gorakshanath wird vor allem Hatha-Yoga praktiziert).

Von Maha Yoga von Matsyendranath hat der Große Guru vom Kaschmirischer Shivaismus Abhinava Gupta und andere Lehrer von der Kulten von Shakta viel geliehen. Natürlich ist mein Niveau nicht das gleiche wie das von der Matsyendranath, der vor mehr als einem Jahrtausend war, aber meine Lehrer haben mit Rücksicht auf meine Interesse auf dem Gebiet von Tantra und mit Rücksicht auf Horoskop-Datenbeschloßen, dass diesen Namen mir passt. Über die Geschichte von Gorakshanath und Matsyendranath wurde viel verschiedene Information geschrieben. Viel, natürlich, bedarf der Klärung, z. B. wie die Praxis von Tantra Hatha-Yoga beeinflusste, wie sie miteinander verknüpft sind. Ich glaube, dass der Mensch, der Hatha Yoga praktiziert, muss es unbedigt wissen, darum halte ich meine Vorträge zu diesem Thema.

Warum Indien?

Meine spirituelle Suche begann ich nicht mit Indien, es war die Sowjetunion vor ihrem Zusammenbruch, in dieser Zeit man fang nur an über Yoga offen zu sprechen. Mir war es nicht genug Information über Yoga von der, die damals in Russland verfügbar war. Dann gab es nicht solch eine Reichhaltigkeit von Schulen und Lehrern wie jetzt. Viele praktizierten heimlich, später verstrickte jemand in seinen mystischen Spekulationen, jemand stützte sich auf die verfügbaren Informationen von den Lehrer, die im Westen bekannt waren, und jemand ging nach Indien Ich denke, dass jeder Russischer Yogi ist in eine oder andere Weise, in Berührung mit allen drei Varianten gekommen. Und ich fuhr nach Indien mit der Hoffnung Nath Yogis zu finden. Meine Erfahrung von Verkehr mit Yoga-Meister von anderen spirituellen und mystischen Systemen der verschiedenen Länder (die meisten der Zeit lebe ich in Südkorea, und reiste fast ganz Südostasien durch) erlaubte zu sehen, wie vielfältig die Methoden der Arbeit mit dem Körper und Geist sind. Aber Indien steht mir nah, weil seine sehr alten spirituellen Systeme kontinuierlich verbessert werden. Die kann man nicht theoretisch für ein Leben auslernen, ganz abgesehen von allen anderen die in der Welt existieren. In Indien musste ich entscheiden, ich verstand, dass ich eine Sache wählen muss und sich darein vertiefen, praktizieren, Erfahrungen sammeln. Vielleicht die letzte ist die wertvollste, weshalb sprach Gorakshanath über die Vorteile der Erfahrung. Außer allem anderen muss man das Wichtigste sagen es ist die Tradition von Gorakshanath, auf der einen Seite, erlaubt verschiedene mystische Systeme des Hinduismus sehr gut zu sehen, die eine enge Beziehung haben, dank der Arbeit am eigenen Körper und Sinn; auf der anderen Seite war die yogische Orden von Gorakshanath außer Hinduismus, wenn man so sagen darf. Zu Nath Yogis konnte jede Person aufgenommen werden, die den Kern ihrer Lehre tief verstand, unabhängig von dem Kastensystem und vielen anderen sozialen und religiösen Beschränkungen, die in Indien immer noch vorliegen. Natürlich gibt es in Yoga auch Beschränkungen, aber sie stehen in Beziehung zu Sadhana. In der Tat nimmt Yoga alle Weltanschauungen auf, und der Fakt dass wir Lehrer und den wichtigsten Guru und Gründer Gorakshanath verehren, den wir als eine Erscheinung von Shiva annehemen, hier gibt es Sinn und sehr große Vorteile. Im Osten spielt Respekt vom Lehrer eine wichtige Rolle in der Praxis, egal, was was für eine Lehre ist das. Gorakshanath ist Patron von Yogis. Die Aufgabe des Gurus besteht nicht darin, die Schüler an sich nicht zu ziehen, aber helfen sich selbst zu finden, sein Potenzial, der von Gott gegeben wurde zu erzielen, dabei ist es egal, was Sie glauben: in christlichen Dogmas, die von Buddhismus, Hinduismus oder Daoismus. Die Hauptsache ist, dass man perfekter, in Harmonie mit dem Universum lebend. Die Tradition von Nath Yogis besteht aus 12 Hauptzweigen, wo es mehrere muslimische gibt, die mit Buddhismus, Jainismus, Vaishnavismus usw. in Verbindung stehen. Yoga von Nath Yogis vermeint keine religiösen Lehren, aber er sagt nicht, dass jeder Nath Yogi nur in eine Religion oder Yoga-System glauben soll, von denen jetzt eine unendliche Anzahl gibt. Es ist schwer zu glauben, aber es ist wahr. Einige meiner Studenten, die Nath Yogis gesehen haben, sehr erstaunt waren, dass diese Kategorie von Sadhus, trotz der Tatsache, dass sie in Indien leben, ist äußerlich oder nach der Verhatensweise oder in Gedanken Hindus nicht ähnlich. Auch nachdem ich zu Sannyas wurde und schließlich diese Tradition auswählte, fühle ich mich nicht geschlossen zu anderen Religionen und mystischen Systemen, im Gegenteil, ich finde es einfacher, sie zu verstehen und wahrzunehmen, ohne Fanatismus, ihre Erfahrungen wiederum ermöglichen es mir, tiefer die Tradition der Nath Yogis zu verstehen.

Wie haben Sie Nath Yogis gefunden?

Nachdem ich in Indien gelebt habe und mit den Menschen vor Ort unterhalten habe, habe ich verstanden, wo man sie suchen muss. Nachdem ich sie gefunden hatte, verstand ich auch, dass ich nichts Rechtes über Nath Yogis weiß, alles, was alle Arten von Neo-Nath-Yogis im Westen, und einfach uneinheitliche Lehrer von Esoteric gelehrt hatten, war ein Name. Ich hatte eine Menge zu überprüfen, in Bezug auf Yoga im Allgemeinen, trotz der Tatsache, dass ich Erfahrung in der Praxis von Asanas und Pranayamas schon hatte, begann ich sie anders aufnehmen. Erstens, trotz der guten Einstellung zu mir, strebten meine Brüder nicht besonders darauf, mit mir auf hohe Themen zu sprechen. Während meines Aufenthalts in Mandir, fand die Phase der Prüfung von Anhänglichkeit für die Schule statt. Am Anfang war ich ein praktizierender Laie, der vorübergehend in einem Tempel blieb. Guru Ji hat für mich eine große Ausnahme gemacht, so dass er mir im Tempel aufhalten erlaubte, denn auch Sannyas von verschiedenen Schulen können nicht länger als 3 Tage hier bleiben. Nach ein paar Monaten gab er mir eine Diksha, nachdem ich Mönch wurde. Im Laufe der Zeit bekam ich schließlich "die Fuß in die Tür" im "Kollektiv von Sadhus" und der Lehrer machte mich Mentor an einem kleinen Tempel in der Stadt Balya. Zuerst sagte Guru mir, dass ich ein Sannyas-Darshani in 40 Jahren werde, aber vor einem Jahr sagte er, dass ich bereit bin. Auf den Rat vom Lehrer erhielt ich Sannyasin von Guru Devnath Maharaj. Jetzt ist mein voller Name Yogi Matsyendranath Maharaj. Yogi und Nath das sind Präfixe für den Namen von dem, der zu unserer Schule gehört, und Maharaj das ist ein Mensch, der wer Sannyasin in Tradition aufgenommen hat.

Warum genau diese Tradition?

Weil praktisch alle traditionellen Yogaschulen in unterschiedlichem Maße viel von Nath Yogis Nachfolger von Gorakshanath entlehnt haben. Siddhanta (Lehre) von Nath Yogis ist speziell auf Yoga gerichtet, es gibt ein Verständnis was Pinda (Körper) ist, wie man daran arbeitet. Weltanschauliches Teil der Tradition ist mit Hatha Yoga verbunden, was ich nicht in einem solchen Ausmaß in anderen Traditionen begegnet habe. In vielen traditionellen spirituellen Schulen waren Yoga und seine Praxis eine obere Bestandteil von dem, was die Schule als Ganzes darstellte. Es gibt noch moderne Schulen von Yoga, sie halten Weltanschauung von Vedanta, oder Vaishnavismus, aber nur formal, nach außen sie lehren fast nur Yoga Praxis. Was Gorakshanath angeht, so wird Kaya-Sadhana nicht nur als ein Werkzeug der Schule behandelt, es ist mit dem Hauptweltanschauung von Nath Yogis verbunden, das ist für mich sehr wichtig. Ich sehe nicht Yoga einfach als Morgengymnastik, dafür kann man eine gewöhnliche Praxis der Arbeit mit dem Körper auswählen, die es eine ganze Menge gibt. Yoga ist viel mehr als therapeutische Übungen.

Wo liegt der Unterschied zwischen dieser Tradition und der populären (Jois, Iyengar)?

Iyengar, P. Joyce und vielleicht Krishnamacharya auch, - ihre Schulen sind eine Synthese aus Techniken, die sie ausgeliehen haben und nach den Texten von den späteren Lehrer wie Svatmarama, Gheranda ausgebaut haben, und dann nur zu einem gewissen Grad, weil das was Iyengar und Jois lehrt, finden Sie nicht einmal in diesen Texten. Ihr Yoga ist an den West orientiert. Ich will nicht sagen, dass sie ganz nicht wertvoll sind, diese Lehrer haben viel in der modernen Welt des Yogas gemacht. Man kann viele andere moderne Schulen auflisten, das Problem ist, dass sie Yoga in den Arten zerkleiner, und es bildet in Menschen eine Vorstellung von der Knochen Praxis, das sehr unterschieden von Natha Yoga ist. Die Situation mit der Person, die Hatha Yoga praktizieren will, erinnert auf die Geschichte von der Tausendfüßler, der einmal gefragt wurde, wie er es schafft, die Arbeit von jedem Bein zu synchronisieren. In Ergebnis dachte er über diese Frage nach und konnte nicht gehen. Wir wissen heute auch nicht, was Krishnamacharya selbst praktizierte, weil jeder seiner Schüler seine Art lehrt und hält sie für die richtigste, da die Arten sind ganz unterschiedlich. Außerdem Nath Yogis sind nicht nur von der Arbeit mit dem Körper begrenzt, es gibt auch Mantra-Yoga, Tantrische Sadhanas, aber weder Iyengar noch Pattabhi Jois lehren das nicht. Es wäre besser, diese System des Yogas semi-traditionell zu nennen. Zu seiner Zeit entlehnte Gorakshanath auch eine Menge von verschiedenen traditionellen Schulen. Aber Nath Yogis strebten nicht besonders mit der Zeit zu gehen, ohne sich auf die Erfahrungen anderer, früheren Traditionen zu stützen, in Ergebnis enthält in sich das System keine Aufteilung in einen mystischen Teil der Tradition und der Anwendungsteil, die Menschen aus Westen gelehrt werden soll. Alle beide sind wichtig. Ich lehre den Stil, den ich in Gorakshanath Mandir beherrschte, er enthält Sukshma Vyayama, die sich von der unterscheidet, die bei Dhirendra Brahmachari ist. Erst nach Beherrschung von Vyayama, wenn es keine Blöcke im Körper gibt und die Energie frei zirkuliert, arbeiten wir mit den Asanas. In meinem Unterricht versuche ich von Anfang an zu erklären, was ein Asana und Pranayama sind, welche ihre grundlegenden spirituellen Aspekte sind, dann kann man mit der Praxis beginnen. Ich erkläre die grundlegenden Asanas Interpretationen von den früheren Texten unserer Schule, wie "Siddha Siddhanta Paddhati", "Goraksha-Vacana-Sangraha", "Viveka-Martanda" und andere. Natürlich hängt viel von der Praxis, aber von Anfang an muss man wissen, was die richtige Asanas des Hatha Yogas ist und nur dann kann man von jenen Praktiken, die in späteren Texten beschrieben sind, viel mehr Nutzen bekommen. Ich bin nicht dabei, sich selbst und meine Lehre Iyengar zu widersetzen, oder einem der modernen Meister, es ist nicht üblich bei Nath Yogis. Alle diesen Arten (die von Iyengar, P. Joyce, Swami Sivananda, Dhirendra Brahmacharya, Yogi Bhajan, und von anderen.) akzeptieren wir. Tradition von Nath Yogis ist nicht ein Stil, es ist etwas tiefer. Wichtig ist nicht die Form, sondern ihre Fülle.

Wer ist Ihr Guru? Und wie haben Sie ihn gefunden, dank welchen Eigenschaften haben Sie verstanden, das es ist er?

Mein Guru ist Mithleshnatha Maharaj, ich traf ihn in Gorakhpur. Diese Stadt liegt im Norden von Indien, und ist nach Gorakshanath benannt, den Nath Yogis für Avatar Shiva annehmen. Ich wählte den Guru nicht, es geschah natürlich. Als ich in den Tempel stehenblieb, wo ich die Übungen besuchte und Sukshma Vyayama, Asanas usw. praktizierte, betrat mein Zimmer Sadhu, ich wusste noch nicht, dass er ein Guru ist und kennte nicht über seine mystischen Kräfte. Er sagte mir nichts über Yoga, im Gegensatz zu all den Menschen, die Vormittagsunterricht besuchten. Er sagte nur, wie man am besten die Asanas am Morgen liegt, wenn man aufwacht, und dass nach dem Waschen man nicht mit jemandem sprechen darf , aber sofort mit Mantra beginnen. Er sagte einfache Dinge, die sofort funktionierten, als ich mit ihnen begann. Von Anfang an, wenn ich Guru begegnete, fühlte ich, dass neben mir eine andere Realität ist, die mir keiner in der Lage war zu geben, einen solchen Zustand hatte ich auch früher, wenn ich mit unterschiedlichen Praktiken experimentierte, aber hier passierte es spontan. Ich fragte den Lehrer: "Wer sin Sie?" Er antwortete: "Guru". Und ich habe gefragt ohne mich zu kontrolieren: "Werde ich ein Schüler Nath?", worauf antwortete er ruhig: "Ja". Später, mit den Brüdern halten wir Puja in den Tempel, wo ich ein Assistent war, und wir versammelten im Raum von Guru am Abend und sprachen über verschiedene Themen. Der Lehrer wusste alle meinen Gedanken, mit ihm brauchte man kein Yoga zu üben, um eine mystische Erfahrung zu gewinnen, ich habe viel gelernt, wenn ich einfach mit ihm redete. Er antwortete immer so einfach und kurz, aber genau und umfassend, dass ich mich fragte, wie man so viel Wissen in kurzer Zeit mit meinem schwachen Verstand übergeben kann? Guru ist ein großer Experte in Tantra, er erklärte mir viele Nuancen der Tradition. Während dieser ganzen Zeit geschah mit mir eine Menge von Dingen, an denen ist es schwer zu glauben auf dem Niveau vom Gedächtniss, das was über Siddhas in Büchern geschrieben ist, kein Fiktion ist. Guru selbst ist sehr bescheiden, er sagte oft, dass er nicht Guru ist, und dass es Guru in der Tradition nur der einzige gibt - Gorakshanath, aber für mich ist es eine Einheit.

Welchen Platz in Praxis wird für Hatha gewidmet, d.h. für die Arbeit mit dem Körper?

In-Goraksha Vacana Sangraham sagt Gorakshanath, dass alle Körper wurden aus dem Bindu erstellt. Bindu - ist das, was Tattvas von Shiva und Shakti, Ha und Tha verbindet. Der Punkt symbolisiert nicht nur die perfekte Integrität, sondern auch die Identität des menschlichen Körpers mit einem Körper der Universum. Unser menschlichen Körper ist nicht etwas, was von der Seele getrennt ist. In Hatha Yoga gewinnen wir Integrität unseres gesamten physischen Wesens und stufenweise vergeistigen wir unseren Körper, man kann sagen, dass wir uns selbst als geistiges Wesen in einem physischen Körper zeigen. Durch die Arbeit mit dem Körper verstehen wir, dass der Geist kein in den Bücher beschriebenes Märchen und keine komplizierten Spekulationen der Philosophen ist. Geist ist real und wir kennen das aus eigener Erfahrung. In Sanskrit ist das Wort "Pinda" nicht nur Synonym für das Wort "Kaya" oder "Deha" (der Körper), sondern auch "Ball". Das heißt, der Ball ist ähnlich zu dem Punkt der "Bindu" oder "Brahmand" vom Universum. Ball ist die Umwelt, die ausgeglichen ist. Betrachten Sie den Zeichen von Yin-Yang, es bildet einen Kreis, die beiden Teile sind in perfekter Harmonie. Ha-Tha ist das gleiche. Der Körper ist eine Kugel. Bei perfekt ausgewogenem Körper gewinnen Sie Integrität in Hatha-Yoga, die richtigen Übungsmethoden des Hatha-Yogas führen zur Integrität und die unrichtige hat den gegenteiligen Effekt. Die Arbeit mit dem Körper ist die Basis, das Fundament, ohne das man kann nicht richtig zu verstehen, was Meditation ist. Wenn der Körper ist wie ein Kugel, wird ihr Bewusstsein wie ein Spiegel, der alle Phänomene in reiner Form spiegelt. So lehrte mich mein Guru und so lehre ich. Mein Guru sagte, dass durch die Arbeit mit dem Körper gewinnen Sie eine korrekte Sicht aller spirituellen Systeme. Darum Hatha-Yoga und Praxis von Verbesserung seines körperlichen Wesens wird auch auf dem spirituellen Vision widerspegeln. Was ist der Körper? Schauen wir uns aus der Sicht des Tantras, der Körper ist Atma und Nath Yogis finden Atma nicht etwas weit entfernt und abstrakt aber den physischen Körper nämlich. Atma, Shiva und Shakti sind drei Haupttattvas. Shakti ist in Sukshma Sarira (feinstofflichen Körper) ausgedrückt, Shiva ist in Karan Sarira (Kausalkörper) und Shakti (Ha) in Siva (Tha).

Der Körper ist verbindende Tattva zwischen Shiva und Shakti, das ist ihr Vereinigung - "Yoga" oder "Yamal", wie sagen Tanras. Der Körper ist sakral, im Körpers ist alle Perfektion, durch den Körper wird man vollkommen in Hatha-Yoga, durch Hatha Yoga bekommen Sie im Körper Zustand vom perfekten Balance "Samaras".

Was sind Ihre Pläne, um die Tradition zu fördern, wenn es überhaupt solche gibt?

Das erste, was ich plane, ist möglichst große Zahl von Menschen mit Tradition von Gorakshanath vertraut zu machen. Die Gleichgesinnte finden, die an der Entwicklung dieser Tradition in der GUS-Staaten und im Fernausland interessiert sind. Zur Zeit diejenigen, die Yoga praktizieren, vor allem wissen über solche Lehrer wie Svatmarama, Gheranda dank ihren populären Texten, aber nur wenige wissen, was Gorakshanath gelehrt hat, obwohl er in der Welt des Yogas nicht weniger wichtig ist. Aus meiner Sicht ist das, was er für die Welt getan hat, nicht weniger als die Taten von Jesus Christus und Buddha. Er gab uns Hatha Yoga, die wir üben, er übte einen unmerkbaren, aber sehr empfindbaren Einfluss auf die ganze Welt. Vielleicht sind der Name Gorakshanath und seine Lehre immer noch wenig bekannt, weil die Tradition ist mystisch und ist ausgerichtet auf eigene Transformation, und nicht auf Verebesserung von sozialen Phänomenen. Natha Yogis waren nicht aktive Prediger, aber ihre Lehre ist auf diejenigen ausgerichtet, die sich ändern, und in sich höhere Qualitäte von Körper und Seele entdecken wollen. Darum wurde bis vor kurzem im Westen sehr wenig über Natha Yogis bekannt. Ich versuche, diese Lücke zu schließen, soweit ich kann. Zum Glück habe ich bereits Schüler in verschiedenen Ländern, die mir mit der Entwicklung der Tradition helfen. Wir haben mehrere wichtigen Texte von Natha Sampradaya veröffentlicht und den Zeitschrift "Adesh" herausgeben, der die traditionelle Praxis des Yoga und verwandten Systemen anleuchtet. Ich denke, dass es für viele Praktizierende sinnvoll wäre, diese Materialien zu lesen. Und selbstverständlich, versuchen wir, so viel wie möglich interessante und angemessene Informationen über die Traditionen im Internet zu platzieren, auf unseren Websites und in sozialen Netzwerken; wir laden berühmte Natha Lehrer, halten Seminare und praktischen Übungen. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die mir dabei helfen, und ich hoffe, es wird mehr mit der Zeit.