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Sankalpa 09.09.2015 Sankalpa

Sankalpa (aus Sanskrit -  “Absicht, Lösung”) ist ein Vorsatz vor der Durchführung einer Puja, den man im Gedanken oder wörtlich ausruft. Dieser Begriff hat viele Kontexte. Im breiten Sinne ist Sankalpa eine Iccha Shakti, eine der größten Energien vom Absolut. In “Siddha-Siddhanta Paddhati” spricht Gorakshanath darüber, dass diese Shakti dem Absolut (Nija Shakti) gleich ist und sich als sein Willen manifestiert.

Er ist zwiespältig, kann sich als zwei Energien zeigen – Dharma und Adharma, Yoga-Mahavidya und Mahamaya. Jedes Ritual ist nichts anderes als Entfaltung unserer göttlichen Natur nach außen, wenn wir dem Absolut ähnlich die höchste Wirklichkeit dadurch manifestieren, dass wir Yantra oder Murty Sthapana formen, Avahana und Pranapratishtha machen und wenn wir mit der Gottlichkeit Abschied nehmen, indem wir Visarjana machen.

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Author: Yogi Matsyendranath Maharaj



Navanath Yogis und Chaurasi Siddhen 05.09.2015 Navanath Yogis und Chaurasi Siddhen
Jeder von neun Navanath Yogis ist Svarupa von einer Gottheit, und Nath Yogis verehren nicht nur Götter, sondern auch ihre “Svarupen”, und erst dann die Götter. Was ist “Svarupa”? Das ist die wahre Form. Zum Beispiel kann der Körper als sekundäre Form und die Seele als primäre Form gelten. Die geistige Form ist Svarupa. In der Tradition haben Navanath Yogis zwei Formen: die erste ist “Bhogarupa”, die zweite ist “Yogarupa”. “Bhoga” – das sind solche Formen wie Ganesha, Vishnu, Chandra, Parvati, Brahma, und “Yoga” – das sind Kantharnath, Santoshnath, Chauranginath, Udayananath und andere. Read more>>
Author: Yogi Matsyendranath Maharaj



Guru-Seva 03.06.2014 Guru-Seva
Seva bedeutet wohltätiger Dienst. Warum ist das nötig?

Vor allem, wenn man aufmerksam ist, kann man merken, dass das ganze Leben ein Seva ist. Wir arbeiten, spenden unsere Zeit und Kräfte, also opfern. Wir verdienen Geld, um es später auszugeben, zum Beispiel für unsere Familie oder bei dem Verkäufer im Geschäft. Wir verdienen, um das verdiente Geld später in etwas zu investieren, um dann einen Gewinn zu bekommen. Oder wir können nichts ausgeben und zu Hause hocken, aber dann bekommen wir kaum etwas. Read more>>
Author: Yogi Matsyendranath Maharaj



Zeit und ihre Besinnung in der Nath Tradition 05.11.2012 Zeit und ihre Besinnung in der Nath Tradition

Die Zeit, wie sie Nathas verstehen, bedeutet Shakti, den dynamischen Aspekt von Shiva. In Tantra heißt dieser Aspekt Kali, bei Nathas ist die höchste Form Göttin Yogamaya Balasundari. In den Praktiken zu ihrer Verehrung benutzt man eine spezielle Yantra, die in vier Teile geteilt ist, die vier Yugas (Zeitabschnitte im kosmischen Maßstab) symbolisieren. Im Zentrum ist die Balasundari selbst in Yamala (Bund) mit Shiva. Balasundari ist Nija-Shakti von Shiva oder Kundalini.


Nathas betrachten die Zeit als Shakti, in deren Innere der Praktizierende in seinem Streben nach Erwecken von Kundalini verbleibt. Also ist die Zeit für Nathas nicht bloß ein materielles Element, sondern hat sie einen tiefen geistigen Inhalt. Shakti symbolisiert eine kreative dynamische Realität von Shiva, was den Sinn der Zeit symbolisiert – ständige Veränderungen und eine Transformation, während Shiva eine statische Realität ist, die mit Raum verbunden ist. Damit wird nicht nur physischer Raum gemeint, sondern auch sein transzendenter Aspekt.  

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Author: Yogi Matsyendranath Maharaj



Nada-Anusandhana 18.11.2011 Nada-Anusandhana

Die Bedeutung vom Begriff “Nada-Anusandhana” besteht aus zwei Teilen: Nada – der lautlose Ton, die erste Vibration, aus der das ganze Universum entsteht und Anusandhana – Zuhören, Untersuchung, Eintauchen, Auflösung des Verstandes im Ton von Anahata-Nada.

Anahata als mittleres Chakra ist das Zentrum von Anahata-Nada, das drei oberen Chakras verbindet, die mit dem Mond verbunden sind und drei niedere Chakras, die mit der Sonne verbunden sind. Das ist das Zentrum der Verbindung von Shiva und Shakti, in dem ihre mystische Vereinigung stattfindet. Bei der Verstärkung von Nada bildet sich Bindu, und als Resultat laut den Nathas-Texten zeigt sich das ganze Universum – Para-Pinda als die vollkommene Leere und die Form zugleich.

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Author: Yogi Matsyendranath Maharaj



Vairagya 11.06.2011 Vairagya
Entrückung ist eine der wichtigsten Eigenschaften vom Gott. Wenn man alle Verbindungen zu der Welt loslässt, dann wird Yoga laut Nathas Vorstellungen zu einer vollwertigen Praktik. Leute, die eine Sadhana praktizieren, machen das oft aus Ehrgeiz, aus Stolz über ihre theoretischen Erkenntnisse in der Spiritualität, sie genießen ihr feines Ego, weil sie Yoga machen. Aus diesem Grund  kann man nur durch Loslassen zu einem echten Avadhut und einem entrückten Yogi werden. 

Und außerdem ist Vairagya ohne einer sozialen Realisation undenkbar, weil das Leben selbst ein Mittel ist, um die Entrückung vom Praktizierenden zu prüfen, was es zum “Adhara” für die Entwicklung von dieser Eigenschaft macht.  Read more>>
Author: Yogi Matsyendranath Maharaj



Über den menschlichen Körper 02.12.2010 Über den menschlichen Körper

Der menschliche Körper hat folgende Bestandteile:

1.   Der physische Körper (Sthula sharira) – beinhaltet den Körper, der aus fünf Elementen besteht.

2.   Empfindungskörper (Sukshma sharira) – das sind unsere Emotionen, Gestalten, Träume usw., und auch energetische Strukturen: Chakren, Nadis, Adharas.

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Author: Yogi Matsyendranath Maharaj



Asana 01.12.2010 Asana
Hatha Yoga in der Nath Tradition ist eng mit Raja Yoga verbunden. Diese Verbindung ist auf die Natur des vollkommenen, nicht doppelten Zustands zurückzuführen, den Yogis in Samadhi erreichen. Also die Natur der Vollkommenheit setzt die Einheit von diesen zwei Yogaarten voraus.  Unabhängig davon, wie wir Asana wahrnehmen, beinhaltet sie  “einen stabilen leichten Zustand, in dem unser Bewusstsein in seiner wahren Form erscheint”. Danach muss man sich meiner Meinung nach streben. Read more>>
Author: Yogi Matsyendranath Maharaj